Recherche-Tool DiafIP geht online

Screenshot DiafIP-Startseite, ©DIAF
Screenshot DiafIP-Startseite, ©DIAF

Das Deutsche Institut für Animationsfilm macht zum Welttag des audiovisuellen Erbes am 27. Oktober aus seinen Beständen die ersten Metadaten von Animationsfilmen über diafip.diaf.de online abrufbar.

Das Konvolut von derzeit ca. 1.500 (Kurz-)Animationsfilmen, die in der Mehrheit im DEFA-Studio für Trickfilme Dresden produziert wurden, umfasst eine Vielzahl von Animationstechniken. Exemplarisch für diese Vielfalt stehen die ersten filmografischen Einträge, die als Teil des Informationsportals zu den DIAF-Sammlungen online präsentiert werden: u. a. Der siebente Rabe (2011), ein Silhouettenanimationsfilm von Jörg Herrmann, der seinerzeit bei Bruno J. Böttge lernte, Zeichenanimationsfilme wie Herbert Indianerfrosch (2001) von Jochen Ehmann sowie Knetanimationen der renommierten Izabela Pluzinska.

Das Deutsche Institut für Animationsfilm nimmt kontinuierlich Nachlässe und Vorlässe in sein Archiv auf. Sukzessive wird das Institut weitere Daten über seine Bestände in den DiafIP-Online-Katalog einpflegen. Neben den bisher einsehbaren biografischen Daten werden demnächst die filmografischen Daten erweitert und langfristig die weiteren Sammlungsobjekte abrufbar sein. Die umfangreichen Archivalien stehen für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung und werden in Ausstellungsprojekten der Öffentlichkeit präsentiert sowie vor allem für die Nachwelt konservatorisch aufbereitet. Auch diese Bestände werden demnächst in der DIAF-Datenbank DiafIP eingepflegt. Wir bedanken uns bei der DEFA-Stiftung für die freundliche Unterstützung.