KiKiLi und Clubkino im Lingnerschloss, Dezember 2023

KiKiLi-Programm Dezember 2023. ©Förderverein Lingnerschloss e. V./Verleihe
KiKiLi-Programm Dezember 2023. ©Förderverein Lingnerschloss e. V./Verleihe

Sonntag, 3. & 10. Dezember 2023, 11 Uhr: Adventskino – Weihnachtsgeschichten für die ganze Familie

Altersempfehlung: ab 4 Jahre, Programmlaufzeit ca. 60 Minuten

in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Animationsfilm (DIAF)

Filmprogramm:

  • Hirsch Heinrich, Günter Rätz, DDR 1964. ©DEFA-Stiftung/Werner Baensch

    Hirsch Heinrich, Günter Rätz, DDR 1964. ©DEFA-Stiftung/Werner Baensch

    Hirsch Heinrich, Günter Rätz, DDR 1964, Flachfigurentrick, 13 Min.
    Im Zoologischen Garten trifft ein neuer Bewohner ein: Hirsch Heinrich. Die Kinder begrüßen ihn begeistert. Bald hat der Hirsch Freunde gefunden. Als der Winter gekommen ist, wundert sich Hirsch Heinrich, dass die Kinder auf einmal ausbleiben. So macht er sich auf den Weg, sie zu suchen. Dabei sieht er, dass die Kinder auch den Waldtieren eine Weihnachtsfreude machen wollen. Schnell kehrt er in den Zoo zurück. Alle freuen sich, dass er wieder da ist. Die Kinder haben ihn schon sehnlichst erwartet, weil sie auch für ihn eine Weihnachtsüberraschung haben.

  • Die Weihnachtsgans Auguste, Günter Rätz, DDR 1985. ©DEFA-Stiftung/Rudolf Uebe

    Die Weihnachtsgans Auguste, Günter Rätz, DDR 1985. ©DEFA-Stiftung/Rudolf Uebe

    Bango Vassil, Vera Trajanova/Milen Vitanov, D/Bulg. 2016, Zeichentrick, 9 Min.
    Die Geschichte eines unerwarteten Neujahrsfestes, die Reise zweier Kinder auf den Schultern eines Riesen und der Anfang einer wundervollen Freundschaft.

  • Die Weihnachtsgans Auguste, Günter Rätz, DDR 1984, Puppentrick, 22 Min.
    Herr Kammersänger Löwenhaupt kauft für das bevorstehende Weihnachtsfest eine lebende Gans, die einen vortrefflichen Braten abgeben soll. Die Mitglieder der Familie freunden sich schnell mit der Gans Auguste an, und keiner ist bereit, das Tier zu schlachten, geschweige denn zu essen. Also versucht der Kammersänger, ein starker Mann zu sein, aber auch er scheitert. So bleibt Auguste in der Familie und wird der Spielkamerad der Kinder. (literarische Vorlage: Erzählung „Die Weihnachtsgans Auguste“ von Friedrich Wolf)
  • Emilie, Alla Churikova, D 2011. © Allanimation Dimitri Popov

    Emilie, Alla Churikova, D 2011. © Allanimation Dimitri Popov

    Emilie, Alla Churikova, D 2011, Animationsfilm, 9 Min.
    „Sind Gänse wirklich nur zum Essen da?“ Mit dieser Frage wird die kleine Gans Emilie konfrontiert, als sie erfährt, dass sie gemeinsam mit ihren Gänseschwestern an einen Fleischer verkauft werden soll. Und dass, obwohl ihr Bauer immer so nett zu ihnen war, es ihnen nie an irgendetwas gefehlt hat und er ihnen sogar das Singen beigebracht hat. In ihrer Not flüchtet die kleine Gans Emilie kurz vor Weihnachten vom Bauernhof in die große Stadt, um hinter das Geheimnis ihrer wahren Bestimmung zu kommen. Ein liebevoll erzähltes Weihnachtsmärchen aus Dresden.
    Musik: Frieder Zimmermann, Chor des Sächsischen Landesgymnasiums für Musik „Carl Maria von Weber“ Dresden

  • Günter Falls in Love, Josephine Lohoar Self, Irland 2020, Animationsfilm, 2 Min.
    Es ist Weihnachten, Familienhund Günter beobachtet, wie die Familie ihre Geschenke auspackt. Als das Kind einen alten Plüsch-Hund einfach beiseitestellt, der als Familienerbstück weitergegeben werden soll, ist es um Günter geschehen.

 

Sonntag, 17. Dezember 2023, 11 Uhr: Kurz vor Weihnachten: Märchenzeit – Märchenfilme aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden

Tolpatsch, Jörg d’Bomba, DDR 1988. ©DEFA-Stiftung/Mieczyslaw Poznanski

Tolpatsch, Jörg d’Bomba, DDR 1988. ©DEFA-Stiftung/Mieczyslaw Poznanski

Altersempfehlung: ab 7 Jahre – ein Programm für die ganze Familie, Programmlaufzeit ca. 90 Minuten

in Anwesenheit des Kameramanns Rolf Hofmann (Rübezahl und der Schuster) und der Figurengestalterin Martina Großer (Tolpatsch)

im Anschluss an die Filmvorführung: kleines Klavierkonzert im Sternensaal mit Natalia Yakovenko

Adventszeit ist Märchenzeit! Mutige Mädchen, tollpatschige Jungen und ein schlauer Berggeist – das alles präsentiert der DEFA-Filmverleih in seinem Programm zum KURZFILMTAG 2023. Unter dem Titel „Märchenzeit“ gibt es drei Märchenfilme für Kinder zu entdecken.

Filmprogramm:

  • Die sieben Raben, Christl Wiemer, DDR 1969. ©DEFA-Stiftung/Werner Baensch

    Die sieben Raben, Christl Wiemer, DDR 1969. ©DEFA-Stiftung/Werner Baensch

    Die sieben Raben, Christl Wiemer, DDR 1969, Zeichentrick, 22 Min.
    Welch eine Freude: Nach sieben Söhnen bekommt eine Bauernfamilie endlich ein Mädchen. Doch das Familienglück ist kurz. Eine böse Fee wird nicht zur Taufe eingeladen und verwandelt zur Strafe die sieben Brüder in Raben. Als das Mädchen heranwächst und mit sieben Jahren von dieser Geschichte erfährt, macht sie sich auf den Weg, um ihre Brüder zu befreien.

  • Rübezahl und der Schuster, Stanislav Latal, DDR/Tschech. 1975. ©DEFA-Stiftung/Rolf Hofmann

    Rübezahl und der Schuster, Stanislav Latal, DDR/Tschech. 1975. ©DEFA-Stiftung/Rolf Hofmann

    Rübezahl und der Schuster, Stanislav Latal, DDR/Tschechoslowakei 1975, Puppentrick, 15 Min.
    Vor langer Zeit lebte im Riesengebirge ein Schuster mit seiner Frau. Die hatte ihre liebe Not mit ihm, denn er stahl, was ihm in die Finger kam. Die Frau wusste sich keinen Rat und bat Rübezahl um Hilfe. Der verwandelte den Schuster in eine Vogelscheuche. Nun stand er in Regen und Kälte, jammerte erbärmlich und bereute seine Diebereien. Die Schustersfrau kümmerte sich mitleidig um ihren gestraften Mann. Rübezahl war gerührt und gab ihm seine ursprüngliche Gestalt zurück. Fortan wollte der Schuster vom Stehlen nichts mehr wissen.

  • Tolpatsch, Jörg d’Bomba, DDR 1988, Flachfigurentrick, 24 Min.
    Der gutmütige und starke junge „Tolpatsch“, der immer die Wahrheit sagt, macht sich mit einem Zauberschwert und einem lustigen Raben auf den Weg um zu ergründen, wofür er denn taugt. Nach einigen Abenteuern findet er schließlich seine Bestimmung.

 

Donnerstag, 21. Dezember 2023, 10 Uhr: Kurzfilmtag im Clubkino: Kasperle, Teufelchen & Freunde – Trickfilmstars aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden

Pfannkuchen-Teufelchen auf der Terrasse des Lingnerschlosses. ©Förderverein Lingnerschloss e. V.

Pfannkuchen-Teufelchen auf der Terrasse des Lingnerschlosses. ©Förderverein Lingnerschloss e. V.

Altersempfehlung: ab 4 Jahre, Programmlaufzeit ca. 45 Min., Kita-Gruppen sind herzlich willkommen!

in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Animationsfilm (DIAF)

Am kürzesten Tag des Jahres möchten wir mit Euch den Kurzfilmtag feiern und haben ein tolles Programm mit beliebten Filmen aus dem DEFA-Studio für Trickfilme ausgesucht. Besonders freuen wir uns auf das freche Teufelchen. Hoffentlich wird er uns nicht die Naschereien wegfuttern. Lasst Euch überraschen!

Filmprogramm:

  • Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt, Rudolf Schraps, DDR 1970, Handpuppenfilm, 18 Min.
    Laufend schrillt bei der Feuerwehr die Alarmglocke, denn Sturm und Feuer richten Schaden an und Tiere müssen gerettet werden. Die Feuerwehrleute kommen nicht dazu, ihre Kaffeepause zu halten. Das trifft den Jüngsten der Einsatzgruppe am härtesten. Genosse Meier knurrt schon der Magen, wenn er nur die Möglichkeit einer Essenspause wittert.
  • Alarm im Kasperletheater, Lothar Barke, DDR 1960, Zeichentrick, 16 Min.
    Nachts zwischen zwölf und eins geht es im Kasperletheater lustig zu. Kasper, Gretel, die Hexe, der Räuber, der König und das Krokodil, sie alle essen Pfannkuchen für ihr Leben gern. Da hätte ihnen beinahe der kleine Teufel den Spaß verdorben. Er verschwand nämlich mit sämtlichen Pfannkuchen. Sofort machten sich alle zur Verfolgung über Land und Wasser auf.

 

Montag, 4. Dezember 2023, 17 Uhr: Georgisches Kino im Lingnerschloss: Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?

Plakat zu Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen? ©Grandfilm GmbH

Plakat zu Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen? ©Grandfilm GmbH

Georgier in Dresden e. V. präsentiert: Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?, Alexandre Koberidze, Deutschland/Georgien 2021, 150 Min., georgische Originalfassung mit deutschen Untertiteln, FSK 12

im Anschluss an die Filmvorführung: Musik, Wein und kulinarische Spezialitäten aus Georgien

Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sich Lisa und Giorgi in der georgischen Stadt Kutaissi für einen kurzen Moment begegnen. Die Liebe erwischt sie so plötzlich, dass sie sogar vergessen, sich gegenseitig ihre Namen zu verraten. Bevor sie beide wieder ihrer Wege gehen, vereinbaren sie, sich am nächsten Tag zu treffen. Doch die beiden ahnen nicht, dass sie einem Fluch zum Opfer fallen. Gelingt es ihnen, sich wiederzusehen? Und falls es ihnen gelingt, werden sie sich wiedererkennen? Das Leben in der Stadt geht währenddessen weiter, die Straßenhunde streunen herum, die Fußballweltmeisterschaft beginnt und eine Filmcrew, die sich der Aufgabe verschrieben hat, die wahre Liebe zu finden, könnte Lisas und Giorgis Rettung sein …

Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?, Alexandre Koberidze, D/Georgien 2021. ©Grandfilm GmbH

Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen?, Alexandre Koberidze, D/Georgien 2021. ©Grandfilm GmbH

Alexandre Koberidzes zweiter Spielfilm feierte seine Weltpremiere im Internationalen Wettbewerb der 71. Berlinale 2021 und wurde dort mit dem FIPRESCI-Preis ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche internationale Festivalauftritte, am Jahresende 2021 wurde Was sehen wir, wenn wir zum Himmel schauen? von vielen internationalen Publikationen zu einem der besten Filme des Jahres gewählt, u. a. von Sight & Sound, Film Comment, Cinema Scope, Slate und The Hollywood Reporter.

Pressestimmen:

  • „Ein wunderschönes modernes Märchen über Liebe, Fußball und die Geheimnisse des Lebens.“ (New York Times)
  • „Eine Ode an die Poesie des Kinos.“ (Filmstarts)
  • „Der Zauber des Alltags, in schlichter Schönheit und voll zärtlicher Komik.“ (kino-zeit.de)
  • „Eine unglaublich reife, stilistisch selbstbewusste und verblüffend vielschichtige Meisterleistung.“ (RBB)