KiKiLi – Kinderkino und Clubkino im Lingnerschloss, März 2024

Idodo, Ursula Ulmi, Schweiz 2022. ©Ulmi Film
Idodo, Ursula Ulmi, Schweiz 2022. ©Ulmi Film

Sonntag, 3. und 17.3.2024, 11 Uhr: Die Welt der Traumtiere

Polarstern, Leonis Levy/Laura Al Bayati/Morgane Michel/Sara Briand/Sélène Bentz/Alice Hobadam/Fanny Martin, Frankreich 2022. ©Luftkindfilmverleih

Polarstern, Leonis Levy/Laura Al Bayati/Morgane Michel/Sara Briand/Sélène Bentz/Alice Hobadam/Fanny Martin, Frankreich 2022. ©Luftkindfilmverleih

Programmlaufzeit: ca. 50 Minuten, Altersempfehlung ab 4 Jahre

Das Programm ist eine Wundertüte voller Fantasie, Überraschungen und Abenteuer. Fünf Kurzfilme im Programm glänzen mit ihren eigenen Animationstechniken und dem besonderen Charme ihrer Herkunftsländer: Argentinien, Slowenien, Frankreich und Italien. Zu entdecken gibt es einzigartige Wesen und magische Kreaturen, Großstadtdschungel und Polarkreis, weite Landschaften und ein gemütliches Dorf, in dem spritzige Leckereien an den Bäumen wachsen. Wir schauen uns Vögel durch ein Fernglas an, tanzen mit den Sternen, fliegen durch die Luft. Willkommen in der fantastischen Welt der Animation!

  • Flumina, Antonello Matarazzo, Italien 2021, 3 Min., Animationsfilm, Abenteuer/Fantasy, ohne Dialog
    Dieser Reigen kennt keinen Halt: Eigenartige Kreaturen tänzeln im Wald, gleiten über den Holzfußboden, fahren eine riesengroße Achterbahn. Ihr rhythmischer Gesang ist geradezu hypnotisch. Halt dich fest: Auch du wirst in seinen Bann gezogen!
  • Urban Oasis, Hervé Bressaud, Frankreich 2020, 9 Min., Animationsfilm, Abenteuer, ohne Dialog
    Ohne Tiere und Pflanzen bleibt das Stadtleben traurig und grau. Doch eines Tages sprießt aus einem Tannenzapfen buntes Leben heraus – mit allerlei Arten von Flora und Fauna. Und wer sind hier die größten Stars? Die Vögel mit ihrem Federschmuck!
  • Polarstern, Leonis Levy/Alice Hobadam/Laura Al Bayati/Fanny Martin/Sélène Bentz/Morgane Michel/Sara Briand, Frankreich 2022, 5 Min., Animationsfilm, Abenteuer/Fantasy, ohne Dialog
    Ein kleiner Bär betrachtet einsam das Sternbild des Großen Bären im Himmel. Als plötzlich ein Stern aus dem Sternbild fällt, beschließt er, ihn zurückzubringen. Seine traumhafte Reise führt durch die lange Nacht und das brüchige Eismeer des Nordpols.
  • Zwischen den Pflastersteinen, Nicolás Conte, Argentinien 2019, 9 Min., Animationsfilm, Fantasy/Action, ohne Dialog
    Kaugummis, Matsch und Kaffeereste in zerquetschten Pappbechern: Allerlei Unfug muss die zarte Blume, die inmitten des Asphaltdschungels wächst, über sich ergehen lassen. Doch der solidarische Straßenmülleimer hat eine rettende Idee.
  • Spuffies, Jaka Ivanc, Slowenien 2021, 11 Min., Animationsfilm, Fantasy, ohne Dialog
    Die flauschigen Spuffies können von den saftigen Jubees gar nicht genug bekommen. Doch was tun, wenn die leckeren Früchte alle sind? Auf der Suche nach Nachschub passieren sie einen düsteren Wald. Aber Vorsicht: Nicht nur Spuffies stehen auf Jubees!

 

Sonntag, 10.3.2024, 11 Uhr: Wunschfilmsonntag: Die fliegende Windmühle

Die fliegende Windmühle, Günter Rätz, DDR 1981. ©DEFA-Stiftung/Helmut May

Die fliegende Windmühle, Günter Rätz, DDR 1981. ©DEFA-Stiftung/Helmut May

Günter Rätz, DDR 1981, 82 Min., Puppentrickfilm, Produktion: DEFA-Studio für Trickfilme Dresden, literarische Vorlage: Kinderbuch „Die fliegende Windmühle“ von Günther Feustel

Olli hat Sorgen, ihr Zeugnis ist schlecht ausgefallen. Kurz entschlossen wirft sie den Ranzen über den Zaun und nimmt Reißaus. Der Hund Pinkus, ihr Freund, läuft hinterher, um Dummheiten zu verhindern. Sie treffen das Pferd Alexander, das schon einmal in einem Rennen gesiegt hat und sehr stolz darauf ist. Es braucht Bewunderer und schließt sich ihnen an. Die drei suchen Schutz vor einem Unwetter und verkriechen sich in einer Windmühle. Darin befindet sich ein Labor, in dem ein Professor experimentiert, während sein Krokodil Susi für sein leibliches Wohl sorgt. Ollis Neugier führt dazu, dass die Windmühle wie eine Rakete in den Weltraum startet. Nun erleben sie verschiedene Abenteuer, landen auf dem Traumstern, dem Knopfstern und einem Stern, der von froschartigen Wesen bewohnt ist. Hier werden sie freundlich empfangen und zu einem großen Gastmahl mit Gesang und Tanz eingeladen. Dem Professor gelingt es, den Windvulkan, der den Stern gefährdet, zu verstopfen. Das Glück der kleinen Bewohner zeigt Olli, wie schön es ist, Wissen für andere zu nutzen. Deshalb kehrt sie froh zur Erde zurück und wird die Schule besuchen, um Vulkaningenieur zu werden.

Altersempfehlung: ab 6 Jahre
in Kooperation mit dem Deutschen Institut für Animationsfilm (DIAF)

 

Di+Mi, 19.+20.3.2024, 9 Uhr: SchulKinoWochen Sachsen: Mo&Friese unterwegs in fabelhafter Gesellschaft

Idodo, Ursula Ulmi, Schweiz 2022. ©Ulmi Film

Idodo, Ursula Ulmi, Schweiz 2022. ©Ulmi Film

Kurzfilmprogramm in barrierearmer Fassung (Einblendung in deutscher Gebärdensprache)
Programmlaufzeit: 60 Minuten, FSK: ab 6 Jahre, Altersempfehlung: ab 6 Jahre; Schulkino 1.–4. Klasse

Wenn wir uns umgucken, teilen wir die Welt und die Lebewesen um uns herum meistens sehr schnell ein. In Alt und Jung, Junge und Mädchen, reich und arm, stark und schwach, Groß und Klein, mutig und ängstlich und nicht zuletzt in Tier und Mensch. Dass aber häufig nicht alles so ist, wie wir es auf den ersten Blick annehmen, zeigen uns die sechs Filme des Programms. In Zusammenarbeit mit Kindern mit und ohne Hör- oder Sehbeeinträchtigung ist zudem eine Audiodeskription sowie eine Einblendung in Gebärdensprache erstellt worden, sodass das Programm barrierearm gezeigt werden kann.

  • Girl Power (Kvinnokraft), Per Carleson, Schweden 2004. ©KurzFilmAgentur Hamburg

    Girl Power (Kvinnokraft), Per Carleson, Schweden 2004. ©KurzFilmAgentur Hamburg

    Girl Power (Kvinnokraft), Per Carleson, Schweden 2004, 4 Min., Kurzspielfilm
    Eigentlich sollte es kein Problem sein, das Fahrrad mitzunehmen, aber ein kleines Transportproblem kann sich schnell in ein großes verwandeln. Der Film beweist, dass eine kleine List viel einbringen kann, besonders wenn man eine Frau in einem gewissen Alter ist.

  • Idodo, Ursula Ulmi, Schweiz 2022, 10 Min., Animationsfilm
    Basierend auf einer Legende aus Papua-Neuguinea, wo die Regisseurin geboren wurde, erzählt Idodo, wie die Rifffische zu ihren Farben kamen. Vor langer Zeit kamen Fische aus dem Riff an Land, um in einem verlassenen Dorf ein Fest zu feiern. Beim Feiern wurden die Fische jedoch von den Dorfbewohnern überrascht und flüchteten ins Meer. In der Aufregung blieb ihnen keine Zeit, ihre bunte Festbemalung abzustreifen und sie sprangen geschmückt und bemalt in die Fluten. So kam es, dass die Fische im Riff heute so bunt und farbenprächtig sind. Die filmische Umsetzung der Legende bringt das einzigartige kulturelle Erbe von Papua-Neuguinea einem internationalen Publikum näher. Der animierte Kurzfilm ist eine engagierte Zusammenarbeit zwischen Künstlern aus Papua-Neuguinea und der Schweiz.
  • Ich habe keine Angst!, Marita Mayer, D/Norw. 2022. ©Fabian&Fred, Trollfilm

    Ich habe keine Angst!, Marita Mayer, D/Norw. 2022. ©Fabian&Fred, Trollfilm

    Ich habe keine Angst!, Marita Mayer, Deutschland/Norwegen 2022, 7 Min., Animationsfilm
    Während eines Versteckspiels verlässt Vanja das helle Wohnzimmer und betritt einen schwach beleuchteten Innenhof. Dort gibt es viel zu viele dunkle Ecken, unheimliche Schatten und seltsame Geräusche. Um die Angst zu überwinden, verwandelt sich Vanja in einen gefährlichen Tiger!

  • Die gestiefelte Katze, Britt Dunse, Deutschland 2021, 10 Min., Kurzspielfilm
    Mit ungewöhnlichen Ideen und Raffinesse trickst die schlaue Katze den bösen Zauberer aus und findet einen Weg, den hilfsbereiten König und seine Tochter kennenzulernen. Mut, Zuversicht und Witz zeichnet die Katze aus, die die Chance ergreift, die Situation von ihrem Freund und Müllersohn Hans zum Guten zu wenden.
  • Girlsboysmix, Lara Aerts, Niederlande 2020, 7 Min., Dokumentarfilm
    Warum ist es eigentlich so wichtig, ob man ein Junge oder ein Mädchen ist? Wenn Long erklärt, wie es sich anfühlt, intergeschlechtlich zu sein.
  • In der Natur, Marcel Barelli, Schweiz 2021, 5 Min., Animationsfilm
    In der Natur besteht ein Paar aus einem Männchen und einem Weibchen. Aber nicht immer! Ein Paar sind auch ein Weibchen und ein Weibchen. Oder ein Männchen und ein Männchen. Vielleicht wisst ihr es nicht, aber Homosexualität ist nicht nur eine menschliche Geschichte.

 

Do+Fr 21.+22.3.2024, 10 Uhr: SchulKinoWochen Sachsen: Mo&Friese unterwegs in der Natur

Auf der Suche nach dem Land ohne Böses, Anna Azevedo, Brasilien 2017. ©Hy Brazil Filmes/KurzFilmAgentur Hamburg

Auf der Suche nach dem Land ohne Böses, Anna Azevedo, Brasilien 2017. ©Hy Brazil Filmes/KurzFilmAgentur Hamburg

Kurzfilmprogramm (barrierefreie Fassung mit Untertiteln für Hörgeschädigte, in deutscher Gebärdensprache)
Programmlaufzeit: 60 Minuten, FSK: ab 6 Jahre, Altersempfehlung: ab 6 Jahre; Schulkino 1.–4. Klasse

Im neuen Kurzfilmprogramm „Mo&Friese unterwegs in der Natur“ des Hamburger Mo&Friese Junges Kurzfilmfestival begeben wir uns in die Natur auf die Spuren von Tieren und Menschen und entdecken, wie alles zusammenhängt. Wie sieht unsere Umwelt aus, wie unterscheidet sie sich von Kontinent zu Kontinent und wie stellt sich das Ganze aus tierischer Perspektive dar? Das Programm entwickelt eine Idee von Natur als schützenswerte Ressource und öffnet mit Filmen aus Brasilien, Bulgarien, Kroatien, Russland, Spanien und Deutschland den Blick auf ein Thema von globaler Relevanz.

Mishou, Milen Vitanov, Bulgarien/Deutschland 2020. ©KurzFilmAgentur Hamburg

Mishou, Milen Vitanov, Bulgarien/Deutschland 2020. ©KurzFilmAgentur Hamburg

Dieses Programm steht mit Zusatzmaterial (Interviews mit den Filmschaffenden und einen Biologen) zur Verfügung und optional auch in einer barrierefreien Fassung mit Untertiteln für Hörgeschädigte, deutscher Gebärdensprache und Audiodeskription. Der Zugang zum Clubkino ist barrierefrei.

  • Auf der Suche nach dem Land ohne Böses, Anna Azevedo, Brasilien 2017, 15 Min., Dokumentarfilm
    In einem kleinen Dorf unweit von Rio de Janeiro lebt eine Gruppe von Guaraní (Ureinwohner Brasiliens). Die Kinder wachsen zwischen alten Traditionen und modernen Einflüssen auf. Ein Alltag zwischen spielen, lachen und lernen.
  • Ameise, Julia Ocker, Deutschland 2017, 4 Min., Animationsfilm
    Die Ameisen arbeiten perfekt zusammen. Wäre da nicht eine Ameise, die alles anders macht.
  • Chiripajas, Olga Poliektova/Jaume Quiles, Russland/Spanien 2017, 2 Min., Animationsfilm
    Ein ökologischer Film über das große Abenteuer einer kleinen Schildkröte auf der Suche nach ihrer Familie.
  • Die weiße Krähe/Bijela Vrana, Miran Miošić, Kroatien 2018, 9 Min., Animationsfilm
    Die kleine Krähe sieht anders aus. Obwohl ihre Eltern und Geschwister sie lieben, wird sie von den anderen Krähen gehänselt. Bis eines Tages …
  • Mishou, Milen Vitanov, Bulgarien/Deutschland 2020, 8 Min., Animationsfilm
    Das Leben von vier Schneehasen in der Arktis wird von einem ungeplanten Besucher förmlich auf den Kopf gestellt.

 

Sonntag, 24.3.2024, 10 Uhr: KiKiLi – Sonntagsgeschichten mit Spatz Fridolin

Tümpel, Lena von Döhren/Eva Rust, Schweiz 2023. ©KurzFilmAgentur Hamburg

Tümpel, Lena von Döhren/Eva Rust, Schweiz 2023. ©KurzFilmAgentur Hamburg

Kurzfilmprogramm & Geschichten aus dem Kistentheater – der Autor und Geschichtenerzähler Kurt Kräß wieder zu Gast im Clubkino
Altersempfehlung: ab 4 Jahren, Programmlaufzeit ca. 50 Minuten

Der Autor und Geschichtenerzähler Kurt Kräß hat als Kind sehr gern Geschichten gehört und gebannt das Spiel von Puppen verfolgt. Und so ist es bis heute geblieben. Dazu gekommen ist die Lust am Erfinden und Erzählen von Geschichten. Und die Fingerpüppchen aus seinem Kistentheater spielen mit. Wir freuen uns auf die neue Geschichte mit Spatz Fridolin. Im Anschluss zeigt Fridolin allen kleinen und großen Kinogästen seine Lieblingsfilme. Seid gespannt:

  • Tümpel, Lena von Döhren/Eva Rust, Schweiz 2023, 8 Min., Animationsfilm
    In fantastischen Formationen ziehen Heringe durch die Weiten des Meeres. Als plötzlich Möwen den Schwarm attackieren, findet sich ein kleiner Hering allein in einem Gezeitentümpel wieder. Auf der Suche nach einem Ausweg entdeckt er, dass im Tümpel noch viele andere Meeresbewohner leben. Doch für Angst bleibt keine Zeit. Denn nur gemeinsam können sie sich gegen die gierige Möwe wehren.
  • T-Rex, Julia Ocker, Deutschland 2022, 4 Min., Animationsfilm
    Leider ist der T-Rex sehr schlecht im Basketballspielen.
  • Jáma/The Pit, Markéta Kubátová Smolíková, Tschechische Republik 2019, 9 Min., Animationsfilm
    Außerirdische Lebewesen bevölkern die karge Landschaft eines scheinbar fremden Planeten und machen sich direkt an die Arbeit, eine Grube zu schaufeln.

 

Freitag, 27. März 2024, 18 Uhr: Die schöne Lurette

Die schöne Lurette, Gottfried Kolditz, DDR 1960. ©DEFA-Stiftung/Hannes Schneider

Die schöne Lurette, Gottfried Kolditz, DDR 1960. ©DEFA-Stiftung/Hannes Schneider

Gottfried Kolditz, DDR 1960, 83 Min.

Die schöne Lurette beruht auf der gleichnamigen Operette von Jacques Offenbach, die nach dessen Tod 1880 uraufgeführt wurde. Der Film entstand 1960 in den Studios Babelsberg. Es spielte das DEFA-Filmorchester, Dirigent Karl-Ernst Sasse. Es sang der Rundfunkchor Leipzig, Die Premiere war am 25. Dezember 1960 im Berliner „Colosseum“. Mit über drei Millionen Zuschauern zählt Die schöne Lurette zu den erfolgreichsten DEFA-Produktionen.

Hervorragende Schauspieler wie Evelyn Cron, Otto Mellies, Hanjo Hasse, Marianne Wünscher und Sänger wie Ingeborg Wenglor, Martin Ritzmann, Rainer Süß verleihen dem Film einen unverwechselbaren Charme.

Die schöne Lurette, Gottfried Kolditz, DDR 1960. ©DEFA-Stiftung/Hannes Schneider

Die schöne Lurette, Gottfried Kolditz, DDR 1960. ©DEFA-Stiftung/Hannes Schneider

Paris im Jahre 1764: Karneval in Paris zur Zeit Ludwigs XV. Die reizende Wäscherin Lurette will das bunte Treiben nutzen, um den etwas schwerfälligen Zimmermann Campistrel eifersüchtig zu machen, damit er ihr endlich seine Liebe gesteht. Der aber ist mit der Fertigung der Spottfiguren für den Umzug beschäftigt. Lurettes Wege kreuzen die des Herzogs von Marly und ihre Pläne die seinen. Mit einer fingierten Hochzeit will er die hübsche Lurette für ein amouröses Abenteuer gewinnen und sie danach dem König als neue Mätresse zuführen. Durch das Eingreifen der couragierten Wäscherin Marcelline, des endlich aktiv werdenden Campistrel sowie der anderen kann die ahnungslos flirtende Lurette vor der schändlichen Intrige des Herzogs gerettet werden …

Auch diesmal halten wir für Sie eine Überraschung der besonderen Art bereit.