ANIMANIA: Der DEFA-Animationsfilm und die Malerei

Galerie aus der Serie „Filopat und Patafil“, Jörg Herrmann, 1966, ©DIAF-Archiv

Malerei und Animationsfilm – die Verknüpfung beider Künste steht im Fokus des nächsten ANIMANIA-Filmabends des Deutschen Instituts für Animationsfilm (DIAF) am Freitag, dem 27. April. Neben den „gelernten Filmemachern“, die beispielsweise bekannte Werke der „Alten Meister“ zum Leben erweckten, gelang es auch einigen Bildenden Künstlern, Filme im Dresdner DEFA-Studio für Trickfilme (mit) zu gestalten. „Unabhängig davon, ob die filmenden Künstler als Gestalter von Szenenbildern und Figuren für einen Regisseur oder selbst als Regisseur arbeiteten, der Film interessierte alle in erster Linie als künstlerisches Medium“, schrieb Marion Rasche, Dramaturgin, Autorin, Regisseurin und zuletzt Künstlerische Leiterin des Trickfilmstudios, zur Ausstellung „Ausflug zum Film – Malerei, Graphik und DEFA-Filmbilder“ (2012, Stadtmuseum Pirna). Im Spannungsfeld zwischen künstlerischem Eigensinn, Innovationsstreben, den ideologischen Vorgaben und der Aufgabe des Studios, vorrangig Kinder- und Unterhaltungsfilme zu produzieren, blieben Konflikte nicht aus.

Seien Sie/seid gemeinsam mit uns neugierig, was dabei herauskommen kann, „wenn Maler Filme machen“ und Filmemacher in Gemäldegalerien „wildern“!

Datum/Zeit: Fr, 27.4.2018, 20 Uhr
Ort: Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden, Junghansstraße 1–3, 01277 Dresden
Einlass: eine halbe Stunde vor Spielbeginn
Eintritt: 6 € / 5 € (ermäßigt)

Bild: Galerie aus der Serie „Filopat und Patafil“, Jörg Herrmann, 1966, ©DIAF-Archiv