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ANIMATIONSFILMKOLLEKTIVE  

Animationsfilmschaffende arbeiten zumeist als Einzelkämpfer bzw. Freiberufler für große Studios, organisieren sich jedoch in den letzten Jahren zunehmend auch jenseits von etablierten Strukturen. Kollektive haben sich dabei als kreative und hocheffiziente Bündnisse mit großem künstlerischen Potential erwiesen.
Die Gründungen von Talking Animals (2009) in Berlin, Neuer Österreichischer Trickfilm (2011) in Wien und YK Animation Studio (2011) in Bern und jüngst von Sticky Frames (2016) als Teil der Animationsklasse der Kunsthochschule Kassel öffnen den Blick auf die Animationsfilmkollektive als einer erstarkenden Bewegung im Spannungsfeld von freier Kunst und auftragsgebundenem Kommerz. In der Animationsfilmrezeption beschert dies weit über den deutschsprachigen Raum hinaus unzählige Momente der Verzückung und des Staunens auf Festivals, im Kino, im Fernsehen, im Internet und erstmals in einer Sonderausstellung.

 

Vernissage im Rahmen des Filmfest Dresden am 6. April um 16 Uhr im Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden  

 

 Ausstellungsbegleitende Animania-Filmreihe mit Einführung bzw. Filmgespräch  im Museumskino der Technischen Sammlungen Dresden:


Fr 28.04. um 20 Uhr:

Transformator I, A, D, CH 2008-2016
Die Zukunft des deutschsprachigen Animationsfilms in vielfacher Hinsicht: Hochkarätige Debütsfilme, witzige Auftragswerke und aktuelle Produktionen von Animationsfilmkollektiven, die mit ihren preisgekrönten FIlmen ästhetische wie produktionstechnische Maßstäbe setzen.

Fr. 12.05. um 20 Uhr:

Transformator II, A, D, CH 2005-2016
Insbesondere die Talking Animals messen in ihren Produktionen Sound und Musik eine besondere Bedeutung bei - zwei der neun "Animals" sind Sounddesigner bzw. Komponisten. Die Zusammenarbeit mit deutsch- und englischsprachigen Musikern ist auch jenseits der Musikclips von Bedeutung.

 

Eintrittspreise: 6 € / 5 € (ermässigt)
Einlass: eine halbe Stunde vor Spielbeginn

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